Wahlen

KOMMUNALWAHL

Wahlhelfer gesucht!

Eine Demokratie lebt von der aktiven Teilnahme ihrer Bürgerinnen und Bürger am politischen Geschehen. Wahlen sind die Lebensgrundlage unserer Demokratie.

Der Wahlvorstand sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl und stellt das Wahlergebnis im Wahlbezirk fest. Durch die Mitarbeit in einem Wahlvorstand können Sie einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und das Geschehen am Wahltag direkt mitverfolgen. Es erwartet Sie also eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit. Die nächste Wahl ist die Kommunalwahl am 15. März 2020. Nutzen Sie doch gleich Ihre Chance bei dieser Wahl mitzuhelfen. Für die Landtags- und Bezirkswahlen, Europawahl sowie die Bundestagswahl beträgt der Zeitaufwand jeweils einen Sonntag, für die Gemeinde- und Landkreiswahlen werden die Wahlhelfer aller Voraussicht nach Sonntag und Montag benötigt.

Voraussetzungen

Wahlhelfer müssen grundsätzlich für die jeweilige Wahl wahlberechtigt sein; in der Regel werden auch für überörtliche (landesweite) Wahlen nur die Wahlberechtigten der jeweiligen Gemeinde als Wahlhelfer berufen.

Um wahlberechtigt zu sein, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Mindestalter am Wahltag: 18 Jahre
  • bei Europa-, Bundestags-, Landtags- und Bezirkswahlen sowie Volksentscheiden: grundsätzlich seit mindestens 3 Monaten Meldung mit Hauptwohnsitz im jeweiligen Wahlgebiet
  • bei Gemeinde- und Landkreiswahlen sowie Bürgerentscheiden: Aufenthalt seit mindestens 2 Monaten mit dem Schwerpunkt der Lebensbeziehungen im Wahlkreis
  • bei Europawahlen, Gemeinde- und Landkreiswahlen: Deutsche und EU-Angehörige (Unionsbürger)
  • bei Bundestags-, Landtags- und Bezirkswahlen sowie Volksentscheiden: Deutsche

Wahlhelfer sind ehrenamtlich tätig und erhalten ein Erfrischungsgeld.

Für Fragen steht Ihnen Frau Nina Wagner, Tel. 06021 / 3485-0, E-Mail: info@johannesberg.de zur Verfügung.

Ihre Gemeindeverwaltung Johannesberg

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am vergangenen Sonntag, den 14. Oktober 2018 waren Sie aufgerufen die politische Willensbildung in unserem Bundesland mitzugestalten. Beachtlich ist, dass in der Gemeinde Johannesberg überdurchschnittliche 77,72 Prozent der Wahlberechtigten dem Aufruf der Stimmabgabe, entweder an der Wahlurne oder durch Briefwahl nachgekommen sind. Es freut mich persönlich sehr, dass so viele Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und somit am politischen Entscheidungsprozess mitgewirkt haben.

Im folgenden Abschnitt können Sie sich über die Stimmabgaben in Johannesberg und den einzelnen Ortsteilen informieren.

Abschließend möchte ich mich nochmals herzlich bei allen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, sowie den Beschäftigten des Rathauses und des Bauhofes für Ihr Engagement im Rahmen dieser Landtags- und Bezirkswahl bedanken.

Peter Zenglein, 1. Bürgermeister

Hier die Ergebnisse der Landtags- und Bezirkswahl der Gemeinde Johannesberg

Liebe Johannesberger Bürgerinnen und Bürger,

am 22. Juli 2018 fand der Bürgerentscheid über die „Geplante 9. Änderung des Flächennutzungsplans“ statt. Angesichts der 719 JA-Stimmen zu 1.157 NEIN-Stimmen, haben Sie sich mit deutlicher Mehrheit für die Fortsetzung der Planungen eines Feuerwehrgerätehauses sowie Recyclinghofs auf dem Flurstück 5018, Gemarkung Oberafferbach ausgesprochen.

Mit dieser Entscheidung liegen einige ereignisreiche und arbeitsintensive Wochen hinter uns. Die 9. Änderung des Flächennutzungsplans wurde in der gesamten Gemeinde kontrovers, stellenweise sehr emotional diskutiert. In erster Linie ist an einer emotionalen Diskussion nichts Verwerfliches. Vielmehr bringt es zum Ausdruck wie interessiert die meisten von Ihnen an unserem Gemeindeleben sind. Aber im Anbetracht des Abstimmungsergebnisses sollten wir alle dazu in der Lage sein, die nun vorliegende Entscheidung zu respektieren, die Emotionen herunterzufahren und uns wieder dem Alltagsgeschehen zu widmen. Sicherlich fällt es denjenigen unter Ihnen, die mit „Nein“ gestimmt haben leichter. Jenen die ihr Kreuz am vergangenen Sonntag bei „Ja“ gesetzt haben, kann ich allerdings versichern, dass Ihre Stimmen gehört wurden. Es war und ist weiterhin das Ansinnen des Gemeinderates ein naturnahes Konzept am gegenständlichen Standort zu verwirklichen.

Abschließend möchte ich im Namen des Gemeinderates noch „Danke“ sagen:

  • Den 1.876 Bürgerinnen und Bürgern die ihr Recht auf aktive Mitbestimmung wahrgenommen haben;
  • Den Abstimmungshelferinnen und -helfer die für einen reibungslosen Ablauf der Abstimmung gesorgt haben;
  • Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verwaltung und Bauhof, für die gewissenhafte Organisation des Bürgerentscheides;
  • Allen Wortführern, losgelöst von deren Positionierung, die durch sachliche Argumentation eine Entscheidungsfindung ermöglichen wollten und ermöglicht haben.

Die genaue Zusammensetzung des Ergebnisses, entnehmen Sie bitte der nachstehenden „Bekanntmachung des Endergebnisses zum Bürgerentscheid“.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr 1. Bürgermeister Peter Zenglein

Bekanntmachung des Endergebnisses zum Bürgerentscheid