56 Tage Bürgermeister – Zeit für ein erstes Dankeschön
Seit dem 1. Mai bin ich nun Bürgermeister von Johannesberg. Die ersten Wochen sind wie im Flug vergangen – mit vielen Gesprächen, Terminen, Entscheidungen und der Erkenntnis: Langweilig wird es definitiv nicht!
Zunächst möchte ich mich bei unserem Altbürgermeister Peter Zenglein für die wertschätzende und unkomplizierte Amtsübergabe bedanken. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass sich die Erfahrung und das Wissen aus 18 Jahren Amtszeit nicht innerhalb weniger Wochen vollständig übernehmen lassen. Ebenso gilt mein Dank dem Team im Rathaus und Bauhof, das mir den Einstieg leicht gemacht hat und täglich hervorragende Arbeit für unsere Gemeinde leistet.
Vielen Dank auch an alle Wählerinnen und Wähler für das entgegengebrachte Vertrauen. Und natürlich auch an die „Zweifler“: Sie sorgen dafür, dass man aufmerksam bleibt und nicht glaubt, schon alles zu wissen. Wobei ich nach den ersten Wochen im Amt ohnehin noch weit davon entfernt bin, alles zu wissen. 😉
Mir ist wichtig, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig Neues auf den Weg zu bringen. Dazu gehört auch die weitere Digitalisierung im Rathaus. Ich weiß, dass das nicht jeden begeistert, aber wir sollten versuchen, mit der Zeit zu gehen und die Chancen moderner Verwaltungsarbeit sinnvoll zu nutzen.
Gleichzeitig liegt mir eine transparente, offene und nachvollziehbare Kommunalpolitik besonders am Herzen. Deshalb pflege ich einen regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch mit meinen Stellvertretern Matthias Thoma und Lucas Fuchs. Denn gute Entscheidungen entstehen selten im Alleingang, sondern durch unterschiedliche Perspektiven, konstruktive Diskussionen und das gemeinsame Ringen um die beste Lösung.
Diesen Grundsatz verfolge ich ebenso in der Zusammenarbeit mit allen Fraktionen des Gemeinderates. Für mich stehen dabei Neutralität, Sachlichkeit und Fairness im Mittelpunkt. Parteipolitische Interessen dürfen niemals wichtiger sein als das Wohl unserer Gemeinde. Entscheidend ist nicht, von wem eine gute Idee kommt, sondern ob sie Johannesberg voranbringt.
Ich bin überzeugt: Die Herausforderungen der kommenden Jahre können wir nur gemeinsam erfolgreich meistern. Verwaltung, Gemeinderat, Vereine, Ehrenamtliche und Bürgerschaft ziehen am selben Strang und verfolgen letztlich das gleiche Ziel – eine lebenswerte und zukunftsfähige Gemeinde für alle Generationen.
Allein kann man vieles anstoßen, aber nur gemeinsam kann man dauerhaft etwas bewegen. Deshalb setze ich auf einen respektvollen Dialog, eine sachliche Zusammenarbeit und größtmögliche Transparenz. Wenn wir miteinander statt übereinander sprechen, können wir auch unterschiedliche Meinungen als Stärke nutzen und Johannesberg gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln.
Über das Mitteilungsblatt werden wir weiterhin Themen aufgreifen, die Bürgerinnen und Bürger an uns herantragen – wie beispielsweise die Parkplatzsituation rund um die Johannesberger Kirche. Ein Thema, auf das ich mehrfach, auch nach der Wahl, angesprochen wurde. Probleme verschwinden nicht, nur weil man sie verschweigt. Deshalb müssen Herausforderungen offen benannt und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen gesucht werden.
Seit Mitte Mai informiere ich Sie über den Bürgermeister-WhatsApp-Kanal (https://whatsapp.com/channel/0029VbCkPOt1Hspx2721wV38) oder über Feste, Veranstaltungen, Straßensperrungen und alles, was für Johannesberg wichtig und interessant ist. Gerne können mir Vereine, Veranstalter und Organisationen ihre Termine per WhatsApp oder E-Mail zukommen lassen. Unser lebendiges Vereinsleben ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde und verdient die entsprechende Aufmerksamkeit.
Sprechen Sie mich gerne an oder kontaktieren Sie mich. Ich bemühe mich, Anliegen möglichst zeitnah zu beantworten oder weiterzuhelfen. Gemeinsam mit dem Team im Rathaus bleiben wir an den Themen dran – auch wenn nicht immer alles sofort und mit Lichtgeschwindigkeit erledigt werden kann.
Für die kommenden Jahre wünsche ich mir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern. Unterschiedliche Meinungen gehören dazu und sind wichtig. Entscheidend ist, dass wir respektvoll miteinander umgehen und das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verlieren: Johannesberg Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.
Bei alledem sind Transparenz, Neutralität und Fairness für mich unverzichtbare Grundsätze. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein und stets dem Wohl unserer gesamten Gemeinde dienen. Alle Bürgerinnen und Bürger werden unabhängig von Herkunft, Wohnort, Verein, politischer Einstellung oder persönlicher Nähe zum Bürgermeister gleich behandelt. Nur so kann dauerhaft Vertrauen entstehen.
Johannesberg lebt vom Engagement seiner Menschen – in den Vereinen, in den Feuerwehren, in den Kirchen, in den Unternehmen und im täglichen Miteinander. Wenn wir weiterhin gemeinsam anpacken, Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen, können wir viel für unsere Gemeinde bewegen.
Bei allen Entscheidungen müssen wir dabei stets das große Ganze im Blick behalten. Dazu gehört ein verantwortungsvoller Umgang mit den Haushaltsmitteln ebenso wie der Schutz unserer Umwelt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Naturschutz ist kein Gegensatz zu Entwicklung, sondern ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Gemeinde.
Genauso wichtig sind unsere Feuerwehren, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement Tag und Nacht für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger einstehen. Dieses Engagement verdient nicht nur unseren Respekt, sondern auch die bestmögliche Unterstützung durch die Gemeinde.
Besonders am Herzen liegen mir auch unsere Kinder und Jugendlichen. Sie sind die Zukunft Johannesbergs. Gleichzeitig dürfen wir die ältere Generation nicht aus dem Blick verlieren. Unsere Seniorinnen und Senioren haben unsere Gemeinde über viele Jahrzehnte geprägt und verdienen Wertschätzung, Aufmerksamkeit und ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlen können.
Mein Ziel ist ein Johannesberg für alle Generationen – ein Ort, an dem Kinder aufwachsen, Jugendliche Perspektiven finden, Familien gerne leben und ältere Menschen ihren Lebensabend in vertrauter Umgebung verbringen können. Wir müssen Räume schaffen und erhalten, die Begegnung, Zusammenhalt und Lebensqualität von Jung bis Alt ermöglichen.
Dabei gilt für mich ein ganz einfacher Grundsatz: Jeder Mensch ist gleich viel wert und verdient den gleichen Respekt. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Weltanschauung, persönlicher Lebenssituation oder politischer Überzeugung werden alle Bürgerinnen und Bürger mit derselben Offenheit, Fairness und Wertschätzung behandelt. Johannesberg ist stark, wenn niemand ausgeschlossen wird und jeder seinen Platz in unserer Gemeinschaft findet und wenn wir gemeinsam an einer guten Zukunft für unsere Gemeinde arbeiten. Deswegen darf ich sie gerne einladen, die Fraktionssitzungen der drei im Johannesberger Gemeinderat vertretenden Fraktionen zum Diskutieren und Informationsaustausch, zum Mitreden und zum Nachfragen, zu besuchen.
Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und auf den weiteren Austausch mit Ihnen.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung, Ihre Anregungen und auch für Ihre Geduld. Lassen Sie uns Johannesberg gemeinsam gestalten.
Ihr Bürgermeister
Jochen Muckenschnabl

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Mitteilungsblatt 25. KW 2026
Das Mitteilungsblatt der Gemeinde Johannesberg erscheint einmal pro Woche und informiert Sie in den Amtlichen Bekanntmachungen über das aktuelle Geschehen in Johannesberg
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