Spätaussiedler; Beantragung der Anerkennung von Prüfungen und Befähigungsnachweisen zur beruflichen

Spätaussiedlern wird die berufliche Eingliederung durch verschiedene Gesetzes- und Verwaltungsmaßnahmen ermöglicht. Dazu gehören insbesondere die Anerkennung ihrer Ausbildungsgänge, Zeugnisse, Befähigungsnachweise, Prüfungen und Diplome. Das Anerkennungsverfahren ist bei Behörden kostenfrei.

Prüfungen oder Befähigungsnachweise, die Spätaussiedler bis zum 08.05.1945 im Gebiet des Deutschen Reiches nach dem Gebietsstand vom 31.12.1937 abgelegt oder erworben haben, sind anzuerkennen.

Prüfungen oder Befähigungsnachweise, die Spätaussiedler in den Aussiedlungsgebieten abgelegt oder erworben haben, wenn sie den entsprechenden Prüfungen oder Befähigungsnachweisen im Geltungsbereich des Gesetzes gleichwertig sind, sind ebenfalls anzuerkennen.

§ 10 Bundesvertriebenengesetz

Bayerische Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales, für Unterricht und Kultus, für Wissenschaft und Kunst, für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; Regierungen; Industrie- und Handelskammern; Handwerkskammern u.a.

www.stmas.bayern.de/berufsbildung/anerkennung-ausland/index.php

Rechtsgrundlagen

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Stand

14.01.2020, 10:01 Uhr

Redaktionell verantwortlich

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)